Tipps zum Umgang mit dem "Pedin Edhellen" – mehr als nur "durchlesen"
Bei den alten Englisch-Büchern in der Schule haben wir meist ca. ein
ganzes Jahr gebraucht, um sie durchzuarbeiten. Das lag daran, daß wir
uns intensiv mit jeder Lektion (Text/
Grammatik/Vokabeln) und den dazugehörigen Übungen beschäftigt haben,
bevor wir mit der nächsten Lektion angefangen haben. Nicht selten
wurden diese auch mit einem Test oder sogar einer Arbeit abgeschlossen.
Das "Pedin Edhellen" gibt uns sowohl Text & Vokabeln als auch
Grammatik, zusätzlich kommen die Tengwar- und die Konversations-Teile
dazu. Was uns fehlt sind die Übungen.
Mehr oder weniger verleitet dieses Lehrbuch also dazu, sich die
schönen Texte und die gut erklärten Grammatik-Teile durchzulesen, sich
die Vokabeln und die Konversations-Sätze einzuprägen, und sich dann
sofort an die nächste Lektion zu machen... Einigen mag das auch reichen
um innerhalb kürzester Zeit eigene Sätze zu bilden und sich weiter in
dieser schönen Sprache umzusehen. Aber vielfach trifft man auf das
bekannte Phänomen des Vergessens... Kam diese Vokabel schon mal vor?
Wie musste man doch gleich nach dieser Präposition mutieren?
Wie war doch gleich die Gerund-Endung der I-Verben...
Sowas kann gut passieren, wenn man die Lektionen zu schnell durcharbeitet und dazwischen zu wenig mit der Sprache arbeitet. Eine Antwort auf dieses Problem sind Übungen. Nur ...
...wie macht man Übungen, wenn das Lehrbuch keine hat und man selbst noch keinen blassen Schimmer von Sindarin hat?
- Eine Möglichkeit ist das Übungsbuch von Tanja Maier auf sindarin.de,
aber leider geht es nur bis zur 6. Lektion, es wird anscheinend nicht
weiter aktualisiert und es enthält auch ein paar kleine Fehler. Aber
für den Anfang ist es schon ganz gut. Ein Download lohnt trotzdem.
- Daneben gibt es aber auch ein paar andere Möglichkeiten um, ohne
sich selbst in Spezialfällen der Mutation und wilden Grammatik-Exzessen
zu verirren, selbst ein wenig zu üben. Mehr dazu unter "Pedin Edhellen
II"
  
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