So wie damals in der Schule... Wir kennen fast alle noch die netten Englisch-Bücher. Deshalb ist es besonders einfach und abwechselungsreich mit einem Sindarin Kurs zu starten, der so ähnlich aufgebaut ist. Der Vorteil liegt auf der Hand: - Kurze Texte / Dialoge machen Spass und man kann schon mal "Hallo! Wer bist du denn?" .
- Kleine Grammatik-Häppchen sind leich verdaulich und man versteht trotzdem wie die ersten Sätze zu Stande kommen.
- Vokabeln muss man eh dafür können, aber die sind einfach (ohne gefährliche Spezialfälle) und auch richtig dosiert.
- Man wird an verwirrende Erscheinungen wie "Mutationen" oder "i-Umlautung" ganz schonend herangeführt
Egal ob Deutsch oder Englisch, das Sindarin Lehrbuch von Thorsten Renk ist das beste, das ich kenne. Die anderen (wenigen) halten meist keiner 10 sekündigen Prüfung stand. In Englisch findet man es hier und in der aktuellen deutschen Version unter Download. Ansonsten gibt es noch einen kleinen, guten Sindarin-Kurs auf Englisch von Taramiluiel, der relativ schnell die wichtigsten Teile der Grammatik behandelt. Es fehlt nätürlich an so manchen wichtigen Hinweisen, aber bietet dafür einen guten Gesammtüberblick. Schreiben und Sprechen. Nur zu schnell gewöhnt man sich eine falsche Betonung und Aussprache an. (Selbst wenn man gar nicht laut spricht ;-) ) Auch wenn sich viele Lautwerte im Deutschen wiederfinden, so gibt es dennoch große Unterschiede. Man sollte sich jedoch den Gefallen tun, und bei der HdR-Filmen nicht zu genau hinhören. Für den Anfang sollte man vielleicht erst mal die Lautwerte zu den Wörtern, die man gelernt hat heraussuchen. Bis man alle Sindarin-Buchstaben zusammen hat. Florian "Lothenon" Dombach hat eine einzigartige Seite, www.ellammath.de , auf der man Audio-Dateien zu jedem Sindarin-Buchstaben anhören/downloaden kann. Sehr zu empfehlen! Nach den ersten Lektionen möchte man seine Kenntnisse natürlich auch anweden. Doch bei Übersetzungen ist am Anfang noch Vorsicht geboten! Allzuschnell will man zusätzliche Vokabeln nachschlagen und verirrt sich fix in Spezialfällen und Mutationen. Gedichte sind beliebte Objekte der Begierde, aber führen am Anfang schnell zur Verzweiflung! Besser ist es meist Variationen der gelernten Sätze zu bilden oder aus den gelernten Vokabeln Mini-Sätze zu basteln. Je mehr man lernt, desto komlexer werden die Sätze. Hat man das Prinzip der Mutationen verstanden und kennt wenigsten eine Klasse der Verben kann man schon kleine Texte schreiben.    |